Yellow Line

von Charlotte Roos,Juli Zeh
Musik/Tongestaltung Thies Mynther
Dramaturgie Ulrich Beck
Deutschsprachige Erstaufführung 14. September 2013
Anita VulesicaHelene/Menschenrechtsaktivist/Mubarak
Sebastian GrünewaldPaul/Frontex/Zaunbauer/Anwalt
Franziska MachensClara/Dolmetscherin/Security-Beamter
Benjamin LillieAufräumer/Spa-Angestelter/Pilot
Helene/Menschenrechtsaktivist/Mubarak
Paul/Frontex/Zaunbauer/Anwalt
Clara/Dolmetscherin/Security-Beamter
Aufräumer/Spa-Angestelter/Pilot
rbb online
Fabian Wallmeier, 15.09.2014
Brit Bartkowiak inszeniert die Komödie lustvoll als derbe Groteske. (…) Der Abend schält mit großer Lust an der Überzeichnung die Zynismen heraus, die aus interkulturellen Umarmungsversuchen und Missverständnissen entstehen können (…) Gewichtige Themen also werden hier verhandelt- aber sie werden so knallig zugespitzt, dass von bedrohender intellektueller Überforderung der Zuschauer bei Weitem keine Rede sein kann. Vier Schauspieler übernehmen jeweils drei oder mehr Rollen. Temporeich, wandlungsfähig, lustvoll, brachialkomisch. Hut ab vor Sebastian Grünewald, Franziska Machens und Benjamin Lilie.  Und eine tiefe Verbeugung für Anita Vulescia, die mit ihrer Detailgenauigkeit an diesem Abend in einer eigenen Liga spielt. Brit Bartkowiak inszeniert die Komödie lustvoll als derbe Groteske. (…) Der Abend schält mit großer Lust an der Überzeichnung die Zynismen heraus, die aus interkulturellen Umarmungsversuchen und Missverständnissen entstehen können (…) Gewichtige Themen also werden hier verhandelt- aber sie werden so knallig zugespitzt, dass von bedrohender intellektueller Überforderung der Zuschauer bei Weitem keine Rede sein kann. Vier Schauspieler übernehmen jeweils drei oder mehr Rollen. Temporeich, wandlungsfähig, lustvoll, brachialkomisch. Hut ab vor Sebastian Grünewald, Franziska Machens und Benjamin Lilie.  Und eine tiefe Verbeugung für Anita Vulescia, die mit ihrer Detailgenauigkeit an diesem Abend in einer eigenen Liga spielt.
zitty
Christine Wahl, 20.09.2014
Insofern tut Brit Bartkowiak in der deutschsprachigen Erstaufführung in der DT-Box genau das Richtige: Sie strafft die Szenenfolge auf eine hintergründig böse Politboulevard-Stunde, lässt die Schauspieler in wechselnden Rollen zur Hochform auflaufen und rahmt den Abend mit der Erkenntnis des "Herdenmanagers" aus der Stückvorlage: Zwang ist voll yesterday; wir machen jetzt prospektiv in Dauerlächeln. Insofern tut Brit Bartkowiak in der deutschsprachigen Erstaufführung in der DT-Box genau das Richtige: Sie strafft die Szenenfolge auf eine hintergründig böse Politboulevard-Stunde, lässt die Schauspieler in wechselnden Rollen zur Hochform auflaufen und rahmt den Abend mit der Erkenntnis des "Herdenmanagers" aus der Stückvorlage: Zwang ist voll yesterday; wir machen jetzt prospektiv in Dauerlächeln.
Märkische Oderzeitung
18.09.2014
Regisseurin Brit Bartkowiak hat [Yellow Line] inszeniert: komisch, ohne albern zu werden, und doch ernsthaft. Regisseurin Brit Bartkowiak hat 'Yellow Line' in der kleinen Box in 13 kurzen Bildern und Vor- und Nachreden der Herdenmanager inszeniert und braucht dafür gerade mal eine gute Stunde. Die hat es aber in sich. Das liegt zum Einen daran, dass Bartkowiak offenbar genau verstanden hat, worauf Roos und Zeh hinaus wollen. Sie lässt dem Stück seine Absurdität und Komik, ohne die Mahnung vor Unfreiheit zu verraten. Und sie nimmt diese Mahnung ernst, ohne den Witz des Stücks seiner Leichtigkeit zu berauben. Regisseurin Brit Bartkowiak hat [Yellow Line] inszeniert: komisch, ohne albern zu werden, und doch ernsthaft. Regisseurin Brit Bartkowiak hat 'Yellow Line' in der kleinen Box in 13 kurzen Bildern und Vor- und Nachreden der Herdenmanager inszeniert und braucht dafür gerade mal eine gute Stunde. Die hat es aber in sich. Das liegt zum Einen daran, dass Bartkowiak offenbar genau verstanden hat, worauf Roos und Zeh hinaus wollen. Sie lässt dem Stück seine Absurdität und Komik, ohne die Mahnung vor Unfreiheit zu verraten. Und sie nimmt diese Mahnung ernst, ohne den Witz des Stücks seiner Leichtigkeit zu berauben.

Außerdem im Spielplan

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zum 25. Mal
Eine Inszenierung des Jungen DT

2 Uhr 14

von David Paquet
aus dem Frankokanadischen von Frank Weigand
Box
19.00 - 20.15
Ausverkauft
Evtl. Restkarten an der Abendkasse
Buchvorstellung

Willkommen anderswo – sich spielend begegnen

Theaterarbeiten mit Einheimischen und Geflüchteten
Mit Prof. Dr. Günther Heeg (Universität Leipzig), Moderation: Lutz Hillmann, sowie Studierenden der Leipziger Theaterwissenschaft und Schauspieler_innen des Bautzener Ensembles
Saal
19.30
Eintritt frei
von Einar Schleef
Kammerspiele
20.00 - 21.45