Hikikomori

von Holger Schober
Musik / Video Helena Ratka
Dramaturgie John von Düffel
Berlin-Premiere 2. Oktober 2010
Ole LagerpuschH.
Berliner Morgenpost
Anne Peter, 12.10.2010
Es ist Lagerpuschs Top-Act, ein furioses Solo, in dem uns der 28-jährige aus einer Einzimmerbühne heraus die Innenwelt dieses durchknallenden Außenseiter-Einsiedlers vor die Füße schleudert und dabei eben jenen Ausbruch körperlich erspielt, die seine Figur virtuell ersehnt. Wie Lagerpusch dabei aus dem eigentlich ereignisarmen Dahinexistieren eine Extrem-Power-Performance macht, ist elektrisierend wie ein Rockkonzert. Eine Veräußerung, eine Verausgabung. Unbedingt sehenswert. Es ist Lagerpuschs Top-Act, ein furioses Solo, in dem uns der 28-jährige aus einer Einzimmerbühne heraus die Innenwelt dieses durchknallenden Außenseiter-Einsiedlers vor die Füße schleudert und dabei eben jenen Ausbruch körperlich erspielt, die seine Figur virtuell ersehnt. Wie Lagerpusch dabei aus dem eigentlich ereignisarmen Dahinexistieren eine Extrem-Power-Performance macht, ist elektrisierend wie ein Rockkonzert. Eine Veräußerung, eine Verausgabung. Unbedingt sehenswert.
Berliner Zeitung
Christian Rakow, 01.10.2010
Ein kleiner großer Abend kommt nach Berlin, ein Juwel des Jugendtheaters. Lagerpusch zelebriert die Ich-Krise, den Verlust sozialer Identität im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit. Eine beklemmende Note, gesandt von einem Untergeher mit dem Charisma eines Popstars. Ein kleiner großer Abend kommt nach Berlin, ein Juwel des Jugendtheaters. Lagerpusch zelebriert die Ich-Krise, den Verlust sozialer Identität im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit. Eine beklemmende Note, gesandt von einem Untergeher mit dem Charisma eines Popstars.

Außerdem im Spielplan

Weiter Schreiben – Ein Projekt von Wir machen das

Wir wollen nur das Leben.
Über Verlust, Erinnerung, Hoffnung

Lesung mit Omar Al-Jaffal und Kristine Bilkau
Saal
19.30 - 21.00
Eintritt frei
Mit englischen Übertiteln
nach dem Roman von Sinclair Lewis
Kammerspiele
20.00 - 22.15