Archiv der Erschöpfung

von Sascha Hargesheimer
Regie
Bühne und Kostüme Sabine Kohlstedt
Musik Peter Thiessen
Dramaturgie Claus Caesar
Uraufführung im Rahmen der Autorentheatertage Berlin 2015 25. Juni 2015
Felix Goeser
Markus Graf
Daniel Hoevels
Lisa Hrdina
Peter Thiessen
Almut Zilcher
Berliner Zeitung
Doris Meierhenrich, 29.06.2015
"Es ist ein fein gesponnenes Lesetheaterstück, das der 33-Jährige in seinem 'Archiv der Erschöpfung' entworfen hat - man möchte fast sagen: es ist ein traumhaft schwebender Gedankenzug durch dutzende Köpfe und Realitäten. (...) Nicht nur die Gemäuer, auch die Leben der Bewohner bröckeln seit Langem. Unter der Oberfläche brodeln die Gedanken, Risse überall, dennoch hängt jeder wie gelähnt in seinen Bildwelten. Man sehnt sich nach einem Neuanfang, aber weiß auch, dass das so einfach nicht geht. Warum beides so viele Irrtümer und Schmerzen mit sich bringt - Tabula rasa zu machen ebenso wie das Alte immer wieder zu flicken -, das spielt Hargesheimer mit seinen allegorischen Figuren tragisch-ironisch durch." "Es ist ein fein gesponnenes Lesetheaterstück, das der 33-Jährige in seinem 'Archiv der Erschöpfung' entworfen hat - man möchte fast sagen: es ist ein traumhaft schwebender Gedankenzug durch dutzende Köpfe und Realitäten. (...) Nicht nur die Gemäuer, auch die Leben der Bewohner bröckeln seit Langem. Unter der Oberfläche brodeln die Gedanken, Risse überall, dennoch hängt jeder wie gelähnt in seinen Bildwelten. Man sehnt sich nach einem Neuanfang, aber weiß auch, dass das so einfach nicht geht. Warum beides so viele Irrtümer und Schmerzen mit sich bringt - Tabula rasa zu machen ebenso wie das Alte immer wieder zu flicken -, das spielt Hargesheimer mit seinen allegorischen Figuren tragisch-ironisch durch."
Zitty
Julia Lorenz, 09.07.2015
"'Piff paff sagen die Risse' in Sascha Hargeheimers Beitrag zu den diesjährigen Autorentheatertagen am Deutschen Theater. (...) Vor stahlkalter Kulisse aus Rollläden und Gerüsten verdichtet Regisseurin Friederike Heller Hargesheimers mal skurille, mal verstörende Momentaufnahmen zu einem Psychogramm der Kleinstadt, das trotz großer Methaphern - Koma und Apathie, zu erschüttern nur durch eine Erdbeben - nie verkrampft anmutet. Dafür sorgt die Musik, die Peter Thiessen von der Band Kante beisteuert, vor allem aber das facettenreiche Spiel der fünfköpfigen Besetzung. Souverän wechselt das Ensemble zwischen Melancholie und Persiflage und sprengt so - piff, paff! - die düstere Schwere des Endzeitszenarios." "'Piff paff sagen die Risse' in Sascha Hargeheimers Beitrag zu den diesjährigen Autorentheatertagen am Deutschen Theater. (...) Vor stahlkalter Kulisse aus Rollläden und Gerüsten verdichtet Regisseurin Friederike Heller Hargesheimers mal skurille, mal verstörende Momentaufnahmen zu einem Psychogramm der Kleinstadt, das trotz großer Methaphern - Koma und Apathie, zu erschüttern nur durch eine Erdbeben - nie verkrampft anmutet. Dafür sorgt die Musik, die Peter Thiessen von der Band Kante beisteuert, vor allem aber das facettenreiche Spiel der fünfköpfigen Besetzung. Souverän wechselt das Ensemble zwischen Melancholie und Persiflage und sprengt so - piff, paff! - die düstere Schwere des Endzeitszenarios."

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