Hör-Stücke

Das ist praktisch: Sie können sich unsere Hör-Stücke als Podcast direkt auf Ihren Computer, Ihr Tablet wie zum Beispiel iPad oder Ihr Smartphone schicken lassen. Sie erhalten dann jede neue Ausgabe sofort nach Erscheinen. Das funktioniert als Abonnement über iTunes.
„Tigermilch“ nach dem Roman von Stefanie de Velasco hatte am 10. Januar 2018 Premiere in der Box des Deutschen Theaters. Nach 14 ausverkauften Vorstellungen und einem erfolgreichen Gastspiel beim Festival „Mittelfest“ in Cividale del Friuli in Italien mussten Anfang Oktober 2018 zwei Rollen in dieser Produktion des Jungen DT neu besetzt werden. Die bisherigen Darsteller hatten einen Studienplatz an einer Schauspielschule bekommen. Celia Bähr (19) und Leven Schroeder (18) haben ihre Parts übernommen. Die beiden erzählen hier zum Beispiel, wie es für sie war, in ein bestehendes Team einzusteigen, ohne die gleich lange Probenzeit zu haben und ob sie ihre Zukunft auch auf der Bühne sehen.
"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" ist eines der weniger bekannten Märchen der Gebrüder Grimm. Das Performancekollektiv Showcase Beat Le Mot bringt es nun als Koproduktion mit anderen Theatern auf die Bühne der Kammerspiele. Veit Sprenger und Thorsten Eibeler von Showcase Bet Le Mot erläutern hier, was für sie Performancetheater, das gleichermaßen Kinder wie Erwachsene begeistern soll, bedeutet und erklären auch, was es mit der Glückshaut auf sich hat.
05.11.2018

Ein kühnes Wagnis

Regisseurin Karin Henkel, am DT vertreten auch mit "Rom", einer Verknüpfung von drei Shakespeare-Stücken, inszeniert nun "Drei Schwestern". Bei dieser neuen Regiearbeit wagt Karin Henkel einen kühnen Ansatz, denn sie lässt die drei Frauen von Männern spielen. Warum und welche Schauspielerin als Gast in dieser Inszenierung einen besonderen Part übernehmen wird und weshalb es im Programm heißt "nach" und eben nicht "von" Tschechow, darüber spricht hier DT-Dramaturg John von Düffel.
Salome Dastmalchi hat für das Junge DT zuerst Tanja Sljivars "Draufgängerinnen – All Adventurous Women Do" inszeniert und jetzt das neue Klassenzimmerstück "Mein ziemlich seltsamer Freund Walter" von Sibylle Berg. Warum sie besonders gern mit und für junge Menschen Theater macht, wie sie sich über gängige Rollenklischees hinwegsetzt und welchen Einfluss ihr Dasein als Mutter auf ihre Arbeit hat, darüber spricht die Berliner Regisseurin, Autorin und Schauspielerin in 5 Fragen an ….
23.10.2018

Grenzen verschieben

„Eine Inszenierung, die die Grenzen dessen verschiebt, was vielleicht auch sie bisher vom Theater gewohnt sind oder erwarten“. So eröffnete Chefdramaturg Claus Caesar das „Früh-Stücke Extra“ zu „Hunger.Peer Gynt“. Er spracht dort mit Regisseur Sebastian Hartmann u.a. darüber, was es mit dem Roman „Hunger“ auf sich hat und warum Sebastian Hartmann gerade diesen Text von Knut Hamsun mit Henrik Ibsens Theaterklassiker „Peer Gynt“ verwebt. Foto: Probenfoto Sebastian Hartmann mit Ensemble © Arno Declair
19.10.2018

Mit entscheiden

Es gibt keine Figuren im herkömmlichen Sinne, es gibt, wie Sebastian Hartmann sagt, keinen Verlauf von A nach B bei seiner Inszenierung von Hunger.Peer Gynt. Linda Pöppel und Manuel Harder, die schon beide desöfteren mit diesem Regisseur gearbeitet haben, schildern hier seine besondere Arbeitsweise bei der Entwicklung von Theaterabenden wie diesem. Ganz wichtig ist Sebastian Hartmann dabei, dass die Darsteller bei der Auswahl der Texte von Beginn an mit entscheiden.
19.10.2018

Mimosenbewegungen

Linda Pöppel und Manuel Harder, zwei aus dem Ensemble von "Hunger.Peer Gynt" lesen hier Texte, die so in dieser Inszenierung von Sebastian Hartmann zu hören sind oder vielleicht zu hören sind.
Was genau kontrolliert und regelt eigentlich ein Inspizient am Theater? Andreas Grimmert, zuständig hauptsächlich für die Kammerspiele erzählt es Ihnen hier in der zweiten Ausgabe unserer neuen Reihe „5 Fragen an …“. Jürgen Büsselberg traf ihn vor Beginn einer Vorstellung von „Der Tag, als ich nicht ich mehr war“ direkt an seinem Arbeitsplatz: dem Inspizientenpult.
„5 Fragen an …“ - das ist unsere neue Reihe hier bei den Hör-Stücken und Podcasts des Deutschen Theaters Berlin. Damit wollen wir Euch mitnehmen hinter die Kulissen und Euch Menschen vorstellen, die in verschiedenen Berufen in der Welt des DT zu Hause sind. Zum Auftakt berichtet Jens Thomas Günther, Leiter der Requisite, welche ungewöhnlichen Wunsch eine Regisseurin einst erfüllt haben wollte, wie viele Stühle, Schränke und Tische im Fundus des DTs lagern und was ihm besonders gut gefällt an seinem Beruf.
Andres Veiel gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer politisch engagierten Kunst. Besonderes Merkmal der Arbeitsweise Veiels ist die intensive, teilweise mehrjährige Recherche als Grundlage für seine Projekte.
Nach „Das Himbeerreich“ (2013) inszeniert er nun „Welche Zukunft?! Let Them Eat Money“ am Deutschen Theater. Hier berichtet er von dem Rechercheprozess für diese Produktion und was die Zuschauer bei diesem Stück erwarten dürfen: Eine Reise ins Jahr 2028, in dem es trotz einer Wirtschaftskrise zwei Jahre zuvor längst ein bedingungsloses Grundeinkommen und beinah empathische Roboter gibt. Veiel geht es dabei um die Konfrontation mit widersprüchlichen Entwürfen von Zukunft – abseits von Legislaturperioden oder Parteiinteressen.