Hör-Stücke

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Yannik Böhmer (kleines Bild) arbeitet von 2013 bis 2016 als fester Regieassistent am Deutschen Theater Berlin und war dabei beteiligt an Inszenierungen unter anderem von Andreas Kriegenburg, Stefan Pucher, Tom Kühnel/Jürgen Kuttner und Milan Peschel. Für das Junge DT inszenierte er selbst „Der König ohne Reich“ von Marcel Cremer und „Das Glück hätte ich mir anders vorgestellt“ nach dem autobiographischen Roman „Warum das Kind in der Polenta kocht“ von Aglaja Veteranji. 2016 begann er ein Regiestudium an der Hochschule der Künste in Zürich. Jetzt ist am DT in der Reihe „limited edition“ seine Diplominszenierung zu sehen: „Einige Nachrichten an das All“ von Wolfram Lotz. Mit Yannik Böhmer sprach Jürgen Büsselberg. Großes Bild: Ensemble „Einige Nachrichten an das All“.
Die vierte Ausgabe unserer DT Freunde Talk-Show fand statt am 18. Dezember 2017, also kurz vor Weihnachten. Und so war dieses Fest auch das erste Thema zwischen Moderator Jürgen Büsselberg und seinen Gästen Regine Zimmermann und Christoph Franken. Es blieb aber nicht das einzige. Foto: Ensemble "Sommergäste" u.a. mit Regine Zimmermann und Christoph Franken © Arno Declair
Gogol Center Moskau meets Deutsches Theater Berlin. Nach einem Gastspiel des DT mit „Berlin Alexanderplatz“ im Februar 2017 in Moskau ist das Theater des Regisseurs Kirill Serebrennikov zu Gast in Berlin. Es bringt zwei Inszenierungen mit aus Moskau: „Kafka“ und „Maschine Müller“. Kirill Serebrennikov steht seit August 2017 unter Hausarrest. Ihm werden die Veruntreuung von staatlichen Geldern vorgeworfen. Für viele ist dies ein absurder Vorwurf und der Versuch, das kritische Theater des Regisseurs einzuschüchtern. In diesem Hör-Stück berichten die engste Mitarbeitern von Serebrennikov und ein Schauspieler von der aktuellen Situation am Gogol Center und von der Arbeit an “Kafka“ und „Machine Müller“.
Foto aus "Machine Müller" © Ira Polyarnaya
Für das Deutsche Theater Berlin hat der Filmemacher Rosa von Praunheim „Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht“ inszeniert. Zu seinem 75. Geburtstag versucht er hier, das Unmögliche möglich zu machen: sein Leben in einen Theaterabend zu stecken.
Im März 2018 war der Künstler zu Gast bei bei der Sonntags-Talk-Show von Gregor Gysi. In unserem Ausschnitt aus diesem Vormittag erzählt der leider zu der Zeit mittelschwer erkältete Rosa von Praunheim von der Suche nach seiner leiblichen Mutter und von dem Verhältnis zu den beiden Menschen, die seine Eltern wurden. Foto aus "Jeder Idot hat eine Oma, nur ich nicht" © Arno Declair
Mit seinen drei Stücken „Coriolan“, „Julius Caesar“ und „Antonius und Cleopatra“ beschreibt William Shakespeare die Anfänge der Republik und ihr blutiges Ende. In unseren beiden Hör-Stücken zu „Rom“ stellt Ihnen DT Dramaturg John von Düffel die männlichen Protagonisten vor, also Coriolan, Caesar und Antonius. Er berichtet aber auch, welchen besonderen Blick Regisseurin Karin Henkel auf die Frauen, die Mutter Coriolans, Cleopatra und Octavia, in diesem Spiel aus Macht, Krieg, Tyrannenmord und Intrigen hat.
Mit dem Theaterabend 'Rom' präsentiert das Deutsche Theater eine Montage aus drei Stücken von William Shakespeare: 'Coriolan', 'Julius Caesar' und 'Antonius und Cleopatra'. Erzählt wird die Geschichte des antiken Rom, das in dem Moment, als es zur ersten Republik wurde stets von Gewalt und Tyrannei bedroht war. Im Podcast stellt Ihnen Dramaturg John von Düffel die drei männlichen Protagonisten vor und schildert, welchen besonderen Blickwinkel Regisseurin Karin Henkel auf diese drei Stücke hat.
Schon bei „Väter und Söhne“ arbeitete Marcel Kohler zusammen mit der Regisseurin Daniela Löffner. Jetzt gehört er zum Ensemble ihrer Inszenierung von Maxim Gorkis „Sommergäste“. Hier schildert er warum Stücke russischer Autoren oft ein Glücksfall sind für ihn als Schauspieler, aber auch Eindrücke von der Probenarbeit und stellt seine Figur, den jungen Wlas, vor.
Regisseur Jakob Fedler hat den 1000-Seiten-starken Roman „Gertrud“ von Einar Schleef für die Bühne bearbeitet und präsentiert diesen fiktiven Monolog der Mutter von Schleef nun zusammen mit zwei Schauspielerinnen, Almut Zilcher und Antonia Bill, und einem Schauspieler, Wolfram Koch. Alle drei sind Gertrud. Hier erzählt Almut Zilcher, warum es ihr eine Herzensangelegenheit war, diesen Roman auf die Bühne zu bringen und was dem Team bei der Umsetzung für das Theater wichtig war.
John von Düffel ist Dramaturg am Deutschen Theater Berlin, gleichzeitig aber auch Autor von Romanen, Theaterstücken und Hörspielen. Außerdem hat er verschiedene Vorlagen für die Bühne adaptiert. Im März 2017 erschien sein Roman „Klassenbuch“, den nun Regisseur Kristo Šagor für das Junge DT in ein Theaterstück verwandelt. Hier erzählt John von Düffel, was ihn gereizt hat, Geschichten von Jugendlichen zu erfinden, woher Anregungen kamen für sein Buch und warum auch er die Bühnenfassung mit Spannung erwartet.
Zu Gast beim Nachgespräch zu Terror am 16. Januar 2018 war der ehemalige Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD). Er brachte ein neues Stichwort ein in die Diskussion um die Schuld oider Unschuld des Angeklagten Lars Koch. Das Stichwort von der „Unterlassenen Hilfeleistung“. Einige Zuschauerinnen stellten unserem Gast - nicht nur daraufhin - interessante Fragen. Moderator auch dieses Nachgesprächs war Stephan Detjen, Korrespondent beim Deutschlandfunk.